Montag, 17. April 2017

UNSERE KREUZFAHRT im Doppelpack
mit der CELEBRITY CONSTELLATION (Teil 2)
vom 05.03. bis 02.04.2017 ab Singapur
(back to back)

Hier beginnt der 2. Teil meines Reiseberichtes,
mit unserer 29. Kreuzfahrt vom 19.03. bis 02.04.2017

Zum 1. Teil meines Reiseberichtes geht es  h i e r   entlang

Erstellt und genehmigt von Max Kroner:  Kreuzfahrtinfos.at       Bildvergrößerung durch anklicken
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Liste mit den Links zu meinen Google Fotoalben  vom   19.03 bis 02.04.2017
27.03.2017    -    'Koh Samui / Thailand'  (Ausflug)
So. 19.03.  -   Singapur - Marina Bay Cruise Centre - Liegezeit bis 20:00
Nach dem tollen Vortag  mit dem Aufenthalt ab dem Nachmittag, in The Gardens of the Bay / Supertrees & Skywalk und danach im Marina Sands Skypark, hatten wir an diesem Tag, zunächst etwas zu erledigen, bevor wir wieder erneut, in die Stadt gehen konnte. Wir mussten uns um den Umzug kümmern. Unseren Umzug von Kabine 9020 nach Kabine 9032. Dazu hatten wir bereits am Vorabend, alles in Koffern und Taschen verpackt, was nicht auf Bügeln hing. Unsere Stateroom Attendents, der ersten und der neuen Kabine, waren informiert und kümmerten sich um das Hinüberschaffen in die etwa 20 m entfernte Folge-Kabine
Die Constellation sollte zwar erst um 20:00 ablegen, aber das nützte uns, für unseren geplanten Aufenthalt in Singapur wenig, da alle Passagiere - wegen der obligatorischen Seenot Rettungsübung -  um 16:00 h an Bord sein mussten. So beschränkten wir uns darauf, gemeinsam mit Uschi und Ede, in die Chinatown zu gehen.
Dieser Tag war für die Organisation der Constellation, schlicht ein reiner Aus- und Einschiffungstag.  So war es denn auch nicht verwunderlich, dass man vergaß, uns beim Verlassen des Schiffes, die dafür erforderlichen Reisepässe zunächst wieder auszuhändigen. 
Obwohl uns die Prozedur eigentlich schon bekannt sein musste, hatten wir selbst aber auch nicht daran gedacht, hier explezit nachzufragen. Natürlich ließ uns die Immigration Kontrolle nicht passieren.  Für Ede war die Sache klar, hier lag ein Organisationsfehler vor, der auch von entsprechender Stelle ausgebügelt werden musste. Statt also zum Schiff zurückzugehen, sorgte er dafür, dass uns die Pässe gebracht wurden. Das klappte dann auch tatsächlich recht zügig.
Wir beschlossen in die Chinatown, mit der MRT zu fahren. Zunächst mit der NS-Linie (NorthSouth) von Marina South Pier bis Dhoby Ghaut und von dort mit der NE-Linie (NorthEast) nach Chinatown

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Die MRT - mit ihren Stationen -  ist nicht nur ein beneidenswertes,  sehr gutes und günstiges Nah-Verkehrsmittel, sondern beeindruckt - neben den vielen organisatorischen Details - auch wieder, mit der uns schon längst aufgefallenen, unfassbaren Sauberkeit. 
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Der Hauptgrund, dass wir mit Uschi und Ede, die im Gegensatz zu uns, weniger lauffreudig bzw. lauffähig waren, sollte der Besuch einer örtlichen Maßschneiderei sein, um dort u. a. ein für Ede angefertigtes Dinnerjacket abzuholen, was er erst einen Tag zuvor bestellt hatte. Das war für uns so unvorstellbar, dass wir das als besonderes Erlebnis, gerne mitnehmen wollten. Wir hatten noch etwas Zeit und besuchten vorher noch ein Kaufhaus, in dem sich Uschi noch zwei Paar besonders schicke Schuhe kauften, während Ingrid sich eine Dose Haarspray für happige 28,50 SGD (ca. 22 €) kaufte. 
Einige dieser Bilder sind von mir bearbeitet, nachdem sie mir von Ede Hoffmann  über WhatsApp zur Verfügung gestellt wurden.

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Der Besuch beim Schneider war für uns hoch interessant, für Ede allerdings wohl eher etwas enttäuschend. Die Teile (Dinner-Jacket, Hemd und Hose) waren zwar tatsächlich fertiggestellt, waren aber außer der Hose, etwas zu eng und somit zumindest zunächst, nicht zu gebrauchen. Das war für uns der Zeitpunkt, uns zu verabschieden, um damit auch, die neu zu besprechenden Vereinbarungen, nicht zu stören.

Wir nutzten nun die Möglichkeit dieses quirlige Viertel von Singapur, noch etwas näher kennen zu lernen, auch wenn sich die einzelnen Abschnitte kaum unterschieden. Bei unserer Art, kreuz und quer zu gehen, hätten wir es auf jeden Fall schwer gehabt, hier etwas bestimmtes wiederzufinden. 






Buddha Tooth Relic Tempel  (Zahntempel)



oberer Teil des Sri Mariamman Tempels
weitere Bilder von diesem Tag in Singapur         (längste Seite 1920 p)

Nach der Rückkehr erwartete uns zum zweiten Mal die Seenot-Rettungsübung. Wir hatten die Pässe abgegeben und somit auch keine Absicht, noch einmal von Bord zu gehen. Singapur sah uns nun, erst am 01. April wieder. 

Mo.  20.03.  -  Seetag 
Die Celebrity Constellation, ist immer noch ein attraktives Schiff  -  Bildvergrößerung durch anklicken

Die.  21.03.  -  Seetag 
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Mi.   22.03.  -  Hafen Chan May / Vietnam   -  Liegezeit 07:00 - 17:00 
 
Ausflug Hue:  Zitadelle mit der verbotenen Stadt (alte Kaiserstadt) / Thien-Mu-Pagode / Fahrt auf dem Parfüm Fluss bis Hue / Kaisergräber Lang Minh Mang
Alle Ausflüge dieser Kreuzfahrt hatten wir zusammen mit der Kreuzfahrt (Gruppenreise) bei Atlantis Reisen / Wunstorf gebucht. Durchgeführt wurden diese durch ICS Travel Group. Dieser Ausflug rangiert in unserer nachträglichen Beurteilung, sehr weit vorn und wird somit als sehr lohnenswert angesehen. Hue war eineinhalb Jahrhunderte lang (1802-1945), Sitz der vietnamesischen Kaiser. Auf eine Beschreibung der einzelnen Abschnitte dieses Ausflugs möchte ich verzichten und statt dessen die Bilder für sich sprechen lassen.











weitere Bilder dieses Tages aus Hue mit allen Teilen des Ausflugs       (Bildbreite 1920 p)

Do.  23.03.  -  Seetag 


Fr.  24.03.  -  Nha Trang / Vietnam  -  Liegezeit vor Anker 07:00 - 16:00  im Tenderverkehr 
Wir hatten für Nha Trang keinen Ausflug gebucht, weil uns hier nichts von Bedeutung erschien. Als dann die Constellation vor Anker ging, sahen wir die Cable Car als Verbindung über das Meer zu Vinpearl Land. Das erschien uns schließlich spannend genug zu sein, auch ohne zu wissen, was uns da erwarten würde. Zunächst kam uns dann der Preis mit umgerechnet 24 € / Pers (Hin-Rück), recht hoch vor. Wir ließen uns aber dennoch nicht abschrecken und nutzten diese Vinpearl Cable Car. Sie liefert eine Strecke von ca. 3.300 m, bei einer max. Höhe von ca. 60 m. Da war ein toller Ausblick schon garantiert. Inzwischen wussten wir, dass die Kosten, die Nutzung des Vergnügungsparks beinhaltete. Auch wenn wir von den dort angebotenen Fahrgeschäften kein Gebrauch machten, war alles doch ganz nett anzusehen, obwohl hier - für den Besucher zwar abgeschirmt, dennoch erkennbar, weitere Flächen für  Erweiterungen, noch nach Baustellen aussehen. Besonders gefallen hatte uns der dazugehörige, gepflegte Strandbereich, der für jung und alt, groß und klein, gleichermaßen bestens geeignet war. Leider hatten wir unser Badezeug nicht mitgenommen, denn es erschien uns außerordentlich verlockend zu sein, diesen - auch für das Auge - angenehmen Bereich zu nutzen.  Wir hatten zwar nicht viel von Nha Trang gesehen, dafür aber auch so, bei glühender Hitze, eine schöne Zeit, mit besten Aussichten gehabt. 












weitere Bilder des Tages aus Nha Trang          (längste Seite 1920 p)

Sa.  25.03.  -  Hafen Phu My / Vietnam    -    Liegezeit 08:00 - 19:00 

Ausflug: Saigon  (Ho-Chi-Minh-Stadt)
Ho-Chi-Minh-Stadt erhielt ihren Namen nach der Wiedervereinigung 1976. Trotzdem wird der alte Name Saigon parallel, insbesondere für Firmenadressen, innerhalb des Stadtkerns von Ho-Chi-Minh-Stadt, weiterhin verwendet.
Es war unser zweiter Anlauf in den Hafen von Phu My. Die Auswahl der Anlaufhäfen in Vietnam ist halt auf wenige beschränkt.  Während uns der erste Ausflug am 07.03. - von hier aus ins Meekong Delta führte, ging es an diesem Tag in das Zentrum von Saigon. Wie uns erklärt wurde, ist dieser alte Name, insbesondere im Kerngebiet von Ho-Chi-Minh-Stadt sehr weit verbreitet. Auch für diesen Tagesausflug, war leider wieder eine Fahrzeit von ca. 2,5 bis 3,0 Std / Strecke erforderlich. Auch wenn man schon während der Fahrt einiges - vor allem aber von der Verkehrssituation und dessen Umgang damit - mitbekommt, wiederholt sich dieses doch immer wieder. Ferner gehören wir zu den Leuten, die dankbar sind, auch mal wieder ein Teil, selbst belaufen zu können. Trotz dieses Aufwandes für die Anfahrt, war der Ausflug interessant, weil Vietnam hier im Stadtzentrum von Saigon, noch vielfältiger erscheint. 

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Auf dem 2. Mofa von links sitzt eine ganze Familie (2 Erwachsene mit 3 Kindern).
 Insgesamt sind hier im leider unscharfen Bild, 8 Mofas und 22 Menschen zu erkennen.




Die Kathedrale Notre Dame in Ho-Chi-Minh-Stadt ist ein Vermächtnis der französischen Kolonisten. Da die französischen Kolonisten Katholiken waren, musste eine katholische Kirche gebaut werden. Die Kathedrale wurde zwischen 1877 und 1883 errichtet, wobei alle Baumaterialien aus Frankreich importiert wurden. 

Gleich neben der Kirche Notre Dame, befindet sich die alte Hauptpost 
Ehemaliges Rathaus von Saigon, heute Sitz des Volkskomitees von Ho-Chi-Minh-Stadt

Städtische Theater / Opernhaus von Ho-Chi-Minh-Stadt, alias von Saigon-Opernhaus,
ist ein Beispiel der französischen Kolonialarchitektur in Vietnam, errichtet im Jahre 1897. 
 

Der Wiedervereinigungspalast   -   von 1955 bis 1975   Unabhängigkeitspalast   -  ist ein Wahrzeichen in Ho-Chi-Minh-Stadt

Der Ben Than Markt wurde 1914 von den Franzosen erbaut 



Die Thien Hau Pagode in der Chinatown von Ho-Chi-Minh-Stadt, ist der Meeresgöttin geweiht
weitere Bilder des Tages vom Ausflug nach Saigon

So. 26.03.  -   Seetag

Mo. 27.03.  -  Ko Samui  / Thailand  -  Liegezeit  07:00  -  17:00 mit Tenderdienst 
Ausflug:  Inselrundfahrt

Mit 4 Kleinbussen,  für etwa 6-8 Personen, fuhren wir zunächst zur bekanntesten  Sehenswürdigkeit, der etwa 15 m hohen Statue des Großen Buddha. Weitere Stationen dieser Inselrundfahrt, war nach einem kurzen Aufenthalt an einer Felsformation im Uferbereich, der Wasserfall von Na Muang. Zum Abschluß, hatten wir die Möglichkeit noch einige Zeit in Na Thon, der Inselhauptstadt zu verweilen, bevor wir uns entschlossen, uns auf die Constellation per Tenderboot, zurückbringen zu lassen. Wegen der großen Hitze verzichteten wir allerdings auf größere Wege und kauften für Ingrid nur eine neue Sonnenbrille. Von dem was Ko Samui als Trauminsel auszeichnen soll, hatten wir allerdings, kaum etwas mitbekommen.
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Der Große Buddha, im Norden der Insel



Diese Felsformationen lieferte uns Ausblicke in beide Richtungen








Di. 28.03 - Mi. 29.03.   -  Hafen Laem Chabang / Thailand   -  Liegezeit bis 18:00
Ausflug nach Bangkok  -  mit Übernachtung im Hotel Ibis Riverside


Laem Chabang ist der Kreuzfahrthafen für Bangkok. Die Entfernung zwischen Hafen und Bangkok Zentral, beträgt etwa 120 km. Daraus ergab sich eine Anfahrtzeit von ca. 3 Std.
Da machte es für uns Sinn, den Ausflug mit der Hotelübernachtung zu wählen. Wir hatten uns auf Bangkok nicht vorbereitet und mussten uns somit überraschen lassen. Beginnend mit der Busfahrt, schloss sich eine sehr abwechslungsreiche Klongfahrt und eine Fahrt auf dem Chao Phraya Fluss an.  







Unser Programm führte uns nach einer kleinen Freizeitpause am Tha Chang Pier, fußläufig zum Eingangsbereich der Tempelanlage des "Smaragd Buddha"  -  Wat Phra Kaeo.  Hier musste ich zunächst einiges an Fotodateien von meiner 16 GB Speicherkarte löschen, weil sie frühzeitig voll zu werden drohte. Der Kauf einer Speicherkarte im Bereich des Tha Chang Piers scheiterte leider.












Zu unserem Ausflugs-Tagesprogramm gehörte in der Folge,  auch der Besuch der "königlichen Tempelanlage"  Wat Pho, mit dem liegenden Buddha. 

Foto von Phillip Maiwald (Nikopol) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29400239

 Die Staue des liegenden Buddha hat eine Länge von 46 m und eine Höhe von 15 m.  Der Überzug mit Blattgold, wurde zum 60. Geburtstag des Königs (1988) erneuert.




Das Fotografieren innerhalb der Tempelanlagen, war recht schwierig. Zum einen war durch die vielen Besucher eine freie Sicht auf die Motive kaum möglich, zum anderen hatten die Motive soviel Tiefe, dass sich, die durch das Objektiv begründeten  Bildverzerrungen, an den senkrechten Linien unterschiedlich auswirkten. Beim meiner nachträglichen Korrektur, musste ich dadurch leider viel "Verschnitt" hinnehmen. Ein Weitwinkelobjektiv hätte natürlich etwas mehr einfangen können. So aber, war ich immer bemüht, meine Standorte beim Fotografieren so zu wählen, um die nicht optimalen Bedingungen, etwas zu verbessern.
Kurz vor Ende, war es dann passiert: Ich verlor Ingrid und die Gruppe aus den Augen. Letztlich traf ich aber, durch die Hilfe eines thailändischen Polizisten, im Hotel ein. Die Gruppe war verständlicher Weise stocksauer, weil sie dadurch etwa 1 Std verloren hatte. 

Trauer um den verstorbenen  König BhumibolDie buddhistischen Trauerrituale mit Gebeten und Gesängen von Dutzenden Mönchen dauern 100 Tage. Das Begräbnis könnte noch Monaten oder Jahre entfernt sein. Die Militärregierung hat eine einjährige Staatstrauer angeordnet. Der Monarch war nach 70 Jahren im Amt, am 13.10.2016 nach langer Krankheit gestorben. Er wurde 88 Jahre alt und war, der am längsten amtierende Monarch der Welt. Überall sahen wir Trauerbildnisse, aber auch wohl Feierlichkeiten im Rahmen der angeordneten Staatstrauer.
Das Ibis Riverside Hotel war eine gute Wahl, für die Übernachtung in Bangkok

Am Abend, sind wir dem Programmvorschlag der Reiseleitung gefolgt und sind mit einem Teil der Gruppe, mit der öffentlichen Fähre und der Fähre der Hotels Anantara / Avani zum Hotel Avani gefahren. Von dessen Dachterrasse aus, genossen wir u.a. einen herrlich, nächtlichen Blick über den Chao Phraya, hinüber zum Asiatique Ferris Wheel.














Dass der nächste Tag, ein nur schmales Programm liefern würde, war uns durchaus klar. Schließlich sollte es um ca. 12:00 h wieder zurück gehen. Dennoch der Ausflug "Orchideenmarkt" war ein Flop. Wir sahen Markthallen für Blumen, Obst und Gemüse - ähnlich, wie wir sie auch anderswo schon gesehen hatten. Eine äußerst schwache Idee, wie ich meine. Da wäre mehr drin gewesen, zumal 12:00 h als Termin für die Rückfahrt, nicht zwingend notwendig war. Meine Bildausbeute an tollen Motiven, war von daher ziemlich gering.  






















Do. 30.03.   -   Seetag


Fr.  31.03.   -   Seetag


Sa.  01.04.  -   Singapur       Liegezeit   -   Overnight

Für diesen Tag, hatten wir uns die Orchard Road, little India und den Botanic Garden vorgenommen. Zunächst aber fuhren wir zur MRT Station Raffles Place, um dort für uns je 2 Tagesticker zu kaufen. Auf den Kaufpreis von 16 SGD, kamen noch 10 SGD Deposit oben drauf. Ob wir diesen Betrag tatsächlich auch abfahren würden, interessierte mich in diesem Moment nicht. Es war allemal einfacher, als Einzeltickets zu verwenden. Unsere erstes Ziel, die Orchard Road, ließ sich - ohne umzusteigen - gut mit der MRT erreichen.



Die absolute Sauberkeit und die Großzügigkeit der begehbaren Flächen / Fußwege (ohne steril zu wirken), hatte uns sehr beeindruckt. Aber auch die verarbeiteten Materialien an und in den Gebäuden ließ auf Langlebigkeit schließen. Es sah eigentlich alles aus, als wäre alles zusammen erst in den letzten 5 Jahren entstanden. 


Little India hatte bei uns nicht für die ganz große Überraschung gesorgt.  Von hier aus fuhren wir anschließend mit der MRT Downtown Line nach und zu den Botanic Gardens.






Es war sehr schwül und hatte auch teils kurze Regenschauer gegeben. Trotzdem, verbrachten wir hier gern einiges unserer Zeit, bevor wir direkt wieder zurück zur Station Marina South Pier fuhren und ein letztes Mal, auf das Schiff gingen. 
So.  02.04.  -   Singapur       Ausschiffung 
Aufenthalt in Singapur durch Vorzugs Vormittags Check In bis ca.  19:30

Unser Plan war, nach dem Auschecken per Taxi zum Airport Changi zu fahren, dort das Gepäck zur Aufbewahrung abgeben und schließlich mit der MRT, wieder in die Stadt hineinzufahren, um die vielen Stunden bis zum späten Flug, wenigstens teilweise zu überbrücken. Wie sich aber herausstellte, hätte dieses Vorhaben, 48 SGD gekostet. Das passte nun garnicht zu unserer Vorstellung und zogen erstmal wieder ab. Dann hörten wir vom Early CheckIn, der etwa um 11 :00 h starten sollte. Hier warteten schon ziemlich viele Fluggäste, auch für andere Flüge. Nach weiteren Umsehen, entdeckte ich schließlich einen völlig leeren Raum zum (jeder Zeit) Einchecken für die First und Business Class. Ich konnte es kaum glauben, aber nur wenige Minuten später, war alles erledigt. Wir steckten noch zwei Beutel zusammen, um daraus ein Gepäckstück unter 8 kg zu machen und gaben nur dieses zur Aufbewahrung (8 SGD) ab. Danach nutzten wir den kostenlosen Sky Train und anschließend die Verbindung mit der East West Line bis Bugis und dann weiter mit der Downtown Line zu den Botanic Gardens. Zum Rentner Tarif von 1 SGD, besuchten wir nun noch den Orchid Garden.
















Um unseren Deposit zurück zu erhalten, mussten wir bis 20:00 h spätestens den entsprechenden Schalter in Changi aufgesucht haben. Wir waren mittlerweile ziemlich erschöpt und trafen dort wohl etwa 30 Minuten vorzeitig ein. Mit dem anschließenden Abholen des Handgepäcks und dem Sicherheitsprozedere, waren alles erledigt, sodass wir und ziemlich müde, in die für BA-Fluggäste zuständige Business Lounge begaben.

Mein Fazit zu dieser Reise:

1. Ein Vorprogramm in Singapur zu planen, war eine gute Entscheidung, da wir ohnehin dort die schönsten sechs, wenn auch nicht immer vollen Tage hatten.
2. Obwohl die Celebrity Constellation  kurz vor einem Werftaufenthalt stand, waren wir insgesamt zufrieden, zumal Organisation, Service und Essen, von uns als sehr gut angesehen wurden. Die Befürchtung, dass 28 Tage zu viel werden könnten, hatte sich zumindest bei dieser Reise, aufgrund wohl auch der hohen Zufriedenheit, als unbegründet erwiesen
3. Die Route war allemal abwechslungsreich und eignete sich durchaus schon dafür, die Facetten SO-Asiens deutlicher zu sehen und einordnen zu können, als nur zu erahnen.  Wir waren zwar darauf eingestellt, nicht nur das Schöne der Reiseländer und Städte zu sehen, hatten aber kaum nennenswerte Vorstellungen.  So sind wir froh, dass wir uns für die Kombination von zwei Kreuzfahrten entschieden hatten. Sie hat uns sehr viele Eindrücke beschert, auch wenn dann doch naturgemäß,  noch einiges zu kurz gekommen ist. Gern hätten wir auch für Hongkong einen Overnight Aufenthalt gehabt, um unser Interesse besser befriedigen zu können. Allerdings hätte sich an der Wetterlage nichts geändert. In Vietnam mussten wir uns durch die doppelten Anläufe, nicht für einen Ausflug entscheiden, sondern konnten in Phu My und Chan May, je zweimal wählen.  Mit dem Ausflug nach Bangkok (mit Hotelüberachtung) waren wir nicht ganz zufrieden; da wäre mehr drin gewesen.
Die oft langen Busanfahrten mussten wir wohl oder übel hinnehmen, da gerade jeweils dort, organisierte Ausflüge unerlässlich waren.
4. Eine weitere Kreuzfahrt nach SO-Asien, wird es für uns wohl nur dann geben, wenn z.B. die viel besprochene Halong Bucht (Hanoi) in unserem Reiseprogramm gefehlt hatte.
5. Eine andere Reiseform, als die einer Kreuzfahrt, würde für uns - altersbedingt (Stress), nicht infrage kommen. Von daher stelle ich auch solche Vergleiche gar nicht erst an.    



Änderungen und Ergänzung dieses Berichtes behalte ich mir vor